Bild: Philipp Gruber

Entlang der Soča und an ihren Nebenflüssen könnten in den kommenden Jahren fünf Wasserkraftwerke gebaut werden. Der großteils noch unberührte Gebirgsfluss an der italienisch-slowenischen Grenze entspringt im Nationalpark Triglav und fließt über weite Strecken durch Natura-2000-Gebiet.

Laut einem Entwurf des neuen slowenischen Energiegesetzes sollen die Schutzbestimmungen für das Soča-Tal aufgehoben werden. Die Regierung sieht neue Möglichkeiten zur Stromproduktion. Der slowenische Alpenverein kritisiert, dass hier “nationales Tafelsilber” geopfert werde. Es geben keine Studien zu den Risiken und Auswirkungen auf die Umwelt. Die CIPRA Slowenien hat bereits darauf hingewiesen, dass das Land mit dem Vorhaben gegen die Alpenkonvention handelt. Immerhin ist Slowenien Vertragspartner und zum Erhalt unversehrter und geschützter Gebiete verpflichtet. (Quelle: CIPRA)

Eine Antwort »

  1. Robert sagt:

    gefühlt exponentiell im zunehmen: kommerzielles ausbeuten vor bewahrung und nachhaltigkeit… :-(

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