Der Deutsche und der Österreichische Alpenverein fordern ein endgültiges Nein zur geplanten Erschließung des Piz Val Gronda im Grenzgebiet Österreich/Schweiz (Samnaungruppe). Das Gebiet rund um den 2812 Meter hohen Berg gilt als Lebensraum der streng geschützten Steinhühner und des Mähnen-Pippau, einer Pflanze, die österreichweit nur noch am Piz Val Gronda vorkommt.

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Die Silvretta Seilbahn AG möchte in der Gipfelregion eine Seilbahn und eine Schipiste errichten und bezweifelt, dass in dem Gebiet Steinhühner leben. Die zuständigen Behörden haben dem Seilbahnbetreiber eine Frist bis 31. August 2010 gewährt, um ein eigenes Gutachten zur Existenz der geschützten Tierart einzubringen.

Doch für den Alpenverein gibt es noch andere Gründe, die gegen das Seilbahn-Projekt sprechen: Vor allem der Gipfelbereich des Piz Val Gronda, das Grastal sowie der Bereich Rumsla Egg seien aufgrund der Gipslaugung sowie der verbreiteten Massenbewegungen als instabil einzustufen. Zudem wäre der beliebte Schitourenstützpunkt Heidelberger Hütte des DAV von einer Erschließung des Gebiets massiv betroffen.

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